Blei

Beste Qualität und Zuverlässigkeit für Ihre Stromversorgung

Der Begriff Akkumulator stammt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie Anhäufer / Sammler. Der Akkumulator speichert Energie auf chemischem bzw. elektrochemischem Weg. Er ist in der Lage, durch elektrochemische Prozesse elektrische Energie zu erzeugen oder abzugeben, das heißt:
Beim Entladen wird gespeicherte chemische Energie in elektrische Energie umgewandelt. Beim Laden wird zugeführte elektrische Energie in Form von chemischer Energie gespeichert.



Chronik der Entwicklung des Blei-Akkumulatoren:

  • Luigi Galvani, 1798 Entdeckung der tierischen Elektrizität durch Versuche mit Froschschenkeln

  • Alessandro Conte di Volta, 1800 Volta Säule (erste Primärbatterie Silber-Zink-Element mit Salzlösung als Elektrolyt)

  • 1850 entwickelte der deutsche Mediziner und Physiker Wilhelm Josef Sinsteden den ersten Bleiakkumulator. Er stellte zwei Bleiplatten in verdünnte Schwefelsäure. Nach Auf- und Abladen erreicht er nach einer gewissen Zeit eine messbare Kapazität. Dies entspricht praktisch der Erfindung des Bleiakkumulators.

  • 1859 wurde Sinstedens Bleiakkumulator von Gaston Planté durch eine spiralförmige Anordnung der Bleiplatten erheblich weiterentwickelt.

  • 1866 entwickelte Werner von Siemens den elektrischen Generator, und die Nachfrage nach Möglichkeiten zur Speicherung des entwickelten Stromes stieg rasant an.




  • 1880 wurde der Bleiakkumulator vom französischen Ingenieur Camille Alphonse Faure entscheidend weiterentwickelt

  • 1882 gelang es Henri Tudor, eine Gleichstromanlage unter Benutzung eines Wasserfalles zu entwerfen, die diverse Bleiakkumulatoren stetig wieder aufladen konnte. Er nutzte das Wasserrad einer Mühle, um die elektrische Beleuchtung auf dem Landsitz seiner Eltern zu realisieren. Der Irminenhof war somit eines der ersten privaten Gebäude in Europa, welche durchgehend elektrisches Licht hatten.

  • 1887 wurde von Adolph Müller die erste Akkumulatorenfabrik Deutschlands gegründet, heute bekannt als VARTA.

  • In den Folgejahren kamen weitere technische Verbesserungen dazu:

  • 1902 Einführung dünner Holzplättchen als Scheider

  • 1910 Röhrchen- oder Panzerplatte

  • 1935 Blei-Calcium-Legierung

  • 1957 Otto Jache entwickelte die Blei-Gel-Technologie (dryfit-System)


  • Allgemeine Anwendungsgebiete:


  • Unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV)

  • Telekommunikation

  • Notlichtsysteme u. Elektronische Testgeräte

  • Feueralarm und Sicherheitssysteme

  • Medizinische u. Geophysikalische Geräte

  • Photovoltaische Anwendungen

  • Steuer- und Regelungssysteme

  • Marine Ausrüstungen, Bahn

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